das Wildschwein

Informationen über das Wildschwein im Wald – Steckbrief und Wissenswertes

Das dunkelgrau-braune Fell des Wildschweins ist dicht mit langen Borsten. Die Eckzähne, auch Hauer genannt, sind verlängert und es hat einen kurzen Schwanz. Das 140 cm große und 190 kg schwere Tier lebt in Laub – oder Mischwäldern mit genügend Deckung und sumpfigen Stellen. Auf seinen nächtlichen Beutezügen frisst es Mäuse, Würmer, Schnecken, Aas, Wurzeln und Pilze. Zu seinen Feinden gehören Wölfe, Braunbären und Luchse, da diese Tiere bei uns aber in freier Wildbahn nicht vorkommen wird es hier lediglich vom Menschen gejagt. Die Landwirte verzeichnen jedes Jahr große Schäden vor allem in Maisfeldern und Wiesen die von einer durchziehenden Rotte Wildschweine verursacht werden. Wildschweine werden ca. 20 Jahre alt und sind gute Schwimmer. Die Jungen nennt man Frischlinge, diese haben ein braungelbes Fell mit Längsstreifen auf dem Rücken.

Bilder über Wildschweine, Keiler und Frischlinge

Das Wildschwein, auch Schwarzwild genannt, ist bei Waldbesitzer beliebt, weil es den Boden aufwühlt und neue Pflanzen wachsen können. Bei den Landwirten aber weniger gern gesehen. Da diese meisten nachts als Rudel, Rotte genannt, über Wiesen und Felder wandern und dabei den Boden mit dem Rüssel umackern. Sie sind auf der Suche nach Engerlinge. Ihr Speiseplan besteht aus Gräser, Kräuter, Waldfrüchte, Wurzeln, Mais – eigentlich Allesfresser. Leider richten sie dabei größeren Schaden an. Die Wildschweine haben ein gut ausgebildetes Gehör, sowie Geruchssinn und die Jäger haben kein leichtes Spiel, sie zu erlegen. Die Jungtiere, Frischlinge, haben helle und dunkle Streifen. Das erwachsene Tier hat ein braunes bis schwarzes Fell – Borsten – ohne Streifen. Es gibt immer eine dominierende Leitbache. Das männliche Tier heißt Keiler. Die Trächtigkeit beträgt fast 4 Monate und es werden zwischen 4 und 7 Junge geboren.

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